World Championship Off Road Racing

Nach “Baja – Edge of Control” schickt auch Activision mit “World Championship Off Road Racing” die Fans der Rennspiele auf die Piste durch die Wüste im Herzen Mexikos . Wegen der großen Ähnlichkeit kam es zu Streitigkeiten vor Gericht zwischen THQ und Activision, woraufhin Letztere ein anderes Cover und für den europäischen Markt auch einen anderen Titel wählte, und zwar “SCORE International Baja 1000 – World Championship Off Road Racing”.
Das über 1000 Meilen lange Rennen quer durch die raue mexikanische Landschaft verteilt sich auf nur acht Pisten. Auf der Strecke trifft man auf authentische Namen der Ortschaften, aber mehr als kurze Runden kann man nicht auf dem Monitor sehen. Bei den Strecken sind häufig Alternativ-Routen wählbar, welche spezifische Vor- und Nachteile für die acht verschiedenen Fahrzeugtypen aufweisen. Es kann zwischen Enduro-Bikes und Quads, Buggys und starken Trucks gewählt werden.
Das Hauptspiel von “World Championship Off Road Racing” ist mehr ein Arcade-Spiel, Fahrzeugmanagement, Tuning und Ähnliches sind im Menü nicht enthalten, stattdessen wird der Spieler durch 12 Stufen geschickt, die jeweils aus einer Reihe von Rennen bestehen. Jedes gewonnene Rennen wird mit Punkten belohnt, welche ein neues Rennen eröffnen, bis die Punktzahl 1000 erreicht ist, die Eintritt in den Online-Modus verschaffen. Dort werden auch verschiedene Optionen wie Freundeslisten und Leaderboards angeboten, aber leider fehlt es an Spielern.
Von technischer Seite aus betrachtet ist “World Championship Off Road Racing” eher mittelmäßiger Natur, mit der Bildqualität gibt es da ein großes Problem, denn auf einem Standard-Fernsehgerät stört ein Flimmern an den Rändern. Auch die Texturen, die nicht scharf genug gefiltert sind, sind nicht gerade vorteilhaft. Wer einen HD-Fernseher besitzt, kann sich da zwar einer besseren Bildqualität erfreuen, was das ganze aber trotzdem nicht zu einer Augenweide macht, vor allem dann, wenn an heutigen Maßstäben gemessen wird.
Was reizvoll ist, sind die Schatten in Echtzeit sowie die großen Staubwolken, welche die Fahrzeuge hinter sich lassen. Leider sind die Fahrzeuge und Zuschauer am Streckenrand nur qualitativ minderwertige Bitmaps ohne jegliche Animation, allenfalls passend für ein gutes PS2- oder Xbox-Spiel.
Was den Sound betrifft, muss man hier die Note “enttäuschend” geben, denn die Motorengeräusche sind ohne jegliche Abwechslung, kein Hochdrehen und auch keine tieferen Töne bei der Halbgasstellung.
Anders die Musik Mit knapp 20 lizenzierten Songs aus dem Punk-Rock Genre wird das Geschehen auf der Strecke passend begleitet.